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Strategie und Ausrichtung der Tageszeitungen, Mediengruppe

"Die Krise der Tageszeitungen heißt auch für uns das Ende der Selbstgefälligkeit – wir müssen sie nutzen, um jeden Stein umzudrehen, alles in Frage zu stellen und uns total neu aufzustellen."


Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen?


Die Arbeitsthese lautet: "Wir haben einen publizistischen Markt zu bewirtschaften – wie, mit welchen Titeln und Aufwänden wir das tun, liegt an uns". In 7 Strategie-klausuren entwickeln Geschäftsführung und Chefredaktionen die publizistische Strategie für die Zukunft. Es geht um trennscharfe Positionierung von mehreren Tageszeitungsobjekten, die sich in überlappenden Lesermärkten tummeln. Dadurch sollen die "hausgemachte" Kannibalisierung der Titel reduziert, Leser- und Werbe-Märkte besser ausgeschöpft und der Konkurrenz die Lust an der Konfrontation verdorben werden.

Wer viel weiß, kann weiter denken

Die Bearbeitung des Themas erfolgt in monatlichen Strategieklausuren mit Geschäftsführung und Chefredaktionen des Medienhauses. Einzige Spielregel: Keine Tabus. Alles darf gedacht, alles ausgesprochen werden. Damit produktiv gearbeitet wird, bereiten "Themenpaten" professionelle Inputs vor. Sie werten dazu Marktdaten aus, führen eigene Umfragen durch, besuchen Medienhäuser im In- und Ausland, interviewen Experten. Die Ergebnisse werden in die Runde präsentiert, um einen gleichen Wissensstand zu schaffen. Gemeinsam informiert sich die Gruppe auch vor Ort über neue Geschäftsfelder, erlebt die Arbeit an Newsdesks zwischen Dänemark und den USA live. Man hört wie anderswo medienneutrale Ansätze und "public journalism" praktiziert werden – und wie wichtig Online-Werbeumsätze schon sein können. Tradierte Modelle der Marktabgrenzung und der Arbeits-organisation zuhause kommen so auf den Prüfstand, passende Neu-Aufstellungen und regionale Strategien werden herausgearbeitet, simuliert und zu Ende gedacht.

Getrennt marschieren, vereint schlagen – wie geht das?

Die Markenkerne und Identitäten der Titel werden nach und nach beschrieben. Darauf baut ein Maßnahmenplan zur Schärfung der jeweiligen Profilierung auf, der gemeinsam mit den Marktbereichen des Hauses verabredet wird. Als verbindende Klammer für alle Titel wird ein journalistisches Leitbild formuliert und mit den Redaktionen bis hin zu Blattkonzepten und Qualitätsstandards operationalisiert. Ideen für neue Angebote – sublokale Printobjekte, Themen-Specials, Blogs, Online-Leistungen – werden auf den Weg gebracht, um die Konkurrenz weiter auf Distanz zu halten.

Dauer des Projektes: 5 Monate. Involvierte Führungskräfte: 10. Die Berater bereiten die Strategieklausuren mit den Themenpaten vor, moderieren die Klausuren, übernehmen eigene Expertenparts, bringen die Erfahrungen aus anderen Medienhäusern ein und sind zwischen den Klausuren in thematischen Diskussionen der Sparringspartner aller Führungskräfte.

Kontakt zu unserem Projektleiter: saar@saarundscher.de

Folgende Dateien sind zum Download verfügbar:

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